Gemeinsamkeiten

Sie sind beliebt bei Nachtschwärmern, Treffpunkte für Nachbarn, ideal für Einkäufe nach Ladenschluss. Manche führen ein gut sortiertes Angebot von Lebensmitteln, manche sind reine Verkaufsstellen für Zigaretten, Zeitungen und Alkohol aller Art. Im Rheinland zärtlich „Büdchen“ genannt, im Rest der Republik bekannt als Kiosk. Für den Besitzer sind diese kleinen Läden oft die Grundlage seiner Existenz.

Große Gewinnspannen sind kaum möglich, weshalb die Öffnungszeiten oft recht lang sind: frühmorgens werden die ersten Pendler als Publikum erwartet, die Nachtstunden sind für die Schlaflosen (und Durstigen) reserviert. Nichtsdestotrotz gehören Büdchen fast schon zum deutschen Kulturgut; einige genießen in den Großstädten Kultstatus.

Umso ärgerlicher ist es dann, wenn die knapp bemessene Zeit, in der solch ein Kiosk geschlossen ist, von Einbrechern genutzt wird, möglichst viel an sich zu raffen. Der Betreiber sieht sich nicht nur als Bestohlener; die Wiederbeschaffung der Beute ist ein aussichtsloses Unterfangen, da Tabakwaren und diverse Alkoholika schnell ihre Abnehmer gefunden haben. Man ist dann gezwungen, den Schaden zunächst aus eigener Tasche zu zahlen, bis eine Entschädigung von der Versicherung eintrifft…

Gemeinsamkeiten

Anhand dieses Beispieles sei aufgezeigt, dass genau dann Wohnungen (oder in diesem Falle Geschäftsräume) ausgeraubt werden, wenn sie unbewacht oder ungenutzt bzw. unbewohnt sind. Ferner wird bei genauerer Betrachtung klar, dass neben dem finanziellen auch ein psychologischer Schaden entsteht: das persönliche Umfeld wirkt plötzlich unsicher.

Geschäftsleute kennen das Risiko, Opfer von nächtlichen Diebestouren zu werden. Nicht umsonst sind die Prämien der Versicherer in die Höhe geschossen. Die Gewerbetreibenden kalkulieren deshalb die Kosten für Alarmanlagen in die Ausstattung ihrer Räumlichkeiten ein. Was jedoch soll eine Privatperson tun? Ein Blick auf die Errungenschaften moderner Sicherheitstechnik gibt Antworten…

Unsichtbare Wächter – voll vernetzt.

Die Zeiten, in denen eine simple Vorrichtung auf Manipulationen der Türen und Fenster mit einem akustischen Signal reagierte, sind vorbei. Auch Einbrecher sind durchaus lernfähig und bedienen sich moderner Technik. Machtlos sind sie jedoch gegen Systeme, die autark und nahezu unsichtbar sind. Kleine Bauteile, batteriebetrieben und via Infrarot (oder ähnlichen Technologien) vernetzt, kommunikationsfähig: das ist in groben Zügen beschrieben die Antwort auf Diebstahlversuche jeglicher Art.

Der wichtigste Aspekt dieser Funk Alarmanlagen ist deren Flexibilität. Da sie nach dem Prinzip der Modulbauweise konzipiert werden, können sie auch unübersichtliche Räume überwachen. Tote Winkel, also Schlupflöcher für Unbefugte, existieren nicht. Die Funktechnik schließt logischerweise Kabel und Drähte aus: hier kann nichts arglistig unterbrochen werden. Die erwähnte Kommunikation findet in aller Stille per SMS oder E-Mail statt – der Hausherr bzw. befugte Ordnungskräfte werden so gewarnt und informiert, jedoch nicht der Eindringling. Während dieser noch seinem kriminellen Handwerk nachgeht, setzen sich bereits Polizei oder Sicherheitsdienste in Bewegung. Das Ergebnis: schnelles Ende der Diebestour!

Alleskönner per Programmierung

Herzstück einer Funk Alarmanlage ist die zentrale Steuereinheit. Hier werden – wie im menschlichen Körper – von dem elektronischen Gehirn sämtliche Funktionen überwacht und geführt. Sie ist voll konfigurierbar und kann sogar bestimmte Abläufe simulieren. So kann programmiert werden, dass wechselnde Lichtquellen zu bestimmten Zeiten an – und abgeschaltet werden. Somit entsteht der Eindruck von anwesenden Personen. Es sei daran erinnert: unbewohnt wirkende Räume, Wohnungen oder Häuser sind bevorzugte Ziele!

Vergesslichkeit? Kein Problem – die Anlage reagiert trotzdem.

Man geht aus dem Haus, schaltet wie gewohnt die Alarmanlage ein, und siedend heiß fällt einem ein, dass man vergessen hat, das Küchenfenster zu schließen. Was tun? Den vertrauenswürdigen Nachbarn anrufen? Zurückfahren? Auf das Glück hoffen, dass ja schon nichts passieren werde? Auch hier hat die Technik eine Alternative! Die Anlage reagiert selbsttätig: offene Fenster werden verriegelt (oder sogar geöffnet, falls dies nötig sein sollte, man denke in diesem Kontext an Zimmerbrände), der Schutz ist hergestellt. Wichtig ist jedoch, dass Fachleute mit der Installation der Geräte beauftragt wurden.