Uhren

Uhren führen den Menschen vor Augen, wie vergänglich die Zeit und wie kurz das Leben eigentlich ist. Am Anfang der Menschheitsgeschichte reichte meist der Sonnenstand, um Kenntnis über die Tageszeit zu haben.

Sonnenuhren und Wasseruhren
Die ersten bekannten Sonnenuhren hatten die Ägypter. Die erste römische Sonnenuhr ca. 300 vor Christus war ein Beutestück aus Griechenland. Die alten Sonnenuhren sind ein Spiegelbild heutiger Uhren. Die Scheibe der damaligen Zeit ähnelt dem heutigen Zifferblatt, der Uhrzeiger heutiger mechanischer Uhren ist der Schatten von damals, den man benötigte um die Uhrzeit an zuzeigen.
Aber auch Wasseruhren verwendete man früher um die Zeit festzustellen. Im zweiten Jahrhundert vor Christus baute ein Grieche namens Ktesibios eine Wasseruhr, die Zifferblatt und Zeiger hatte.

Erste mechanische Uhren

In Rom gab es erste tragbare Sonnenuhren, die Vorläufer der heutigen Armbanduhren. In England gab es im 9. Jahrhundert sogenannte Kerzenuhren. Die durch das Feuer abnehmende Kerze gab Auskunft darüber, wie spät es war. Im 10. Jahrhundert wurde die erste einfache mechanische Uhr gebaut. Die ersten wirklich brauchbaren Räderuhren entstanden im 13. Jahrhundert. Damals kam auch die Berufsbezeichnung „Uhrmacher“ auf, diese Bezeichnung hat auch heute noch Bestand. Aber auch außerhalb Europas machte man bezüglich der Entwicklung von Uhren große Fortschritte. Voraussetzung hierfür war ein gutes Verständnis und Gefühl für die Zeit.