Mrz 31

Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente

Veröffentlicht von kimme

Sergej, der Macher von AntiSpamBee – meinem Spamplugin – hat sich dem Problem angenommen und mir erklärt, dass das Plugin mit dem Theme kollidiert. Was so viel heißt wie: Solange mein Blog kackebraun ist, wird das Plugin nicht funktionieren.
Das ist verdammt ärgerlich, weil sowohl ich, als auch Dominik, viel Zeit darin investiert haben. Ich werd mich weiterhin drum kümmern, in der Hoffnung, dass ich den Kackebraun-Theme bald wieder übernehmen kann.
So lange bleibts hier halt weiß-blau. Wenigstens funktionieren die Kommentare wieder.

So long.

Kimme hört immernoch:BBATO

Ché

Sounds Of Liberation

Mrz 31

Top’s April 2009

Veröffentlicht von kimme

Brant Bjork – Tres Dias – Eine wahnsinnig coole Platte. DAS ist eines der Alben, das man Abends bei Rotwein oder Ähnlichem (;)) in Gesellschaft oder alleine hören kann. Bjork hat zum Teil schon bestehende Songs akustisch eingespielt. Tres Dias ist, so wie ich gelesen habe, das spontane Produkt eines Wochenendes im heimischen Studio von Brant’s Freund Tony Mason.
Brant Bjork – Punk Rock Guilt – Nochmal die Bjork Platte? Ja, nochmal ne Bjork Platte. Warum die? Weil ich erst vor kurzem den Groove dieser Scheibe verstanden habe. Ein paar zu tiefst groovend-psychodelische Titel sind hier zu hören. Allein die Eröffnung in Form von “Lion 1″, eine 10 minütige, unwiderruflich treibende Welle lässt eigentlich keine Fragen mehr offen. Wenn ein Album schon so anfängt, kann nichtmehr viel schiefgehen. Wer auf basslastigen, psychodelischen Riff-Rock steht kann hier bedingungslos zu greifen. Zu dem sind noch mehr wirklich coole Songs vertreten, wie der Titelgeber “Punk Rock Guilt”, “Dr. Special” und die Chill-Nummer schlechthin “Born To Rock”. Zugegeben: Er hat das Rad nicht neu erfunden, aber er bringt es auf eine andere Art zum Rollen.
Tenacious D – The Pick Of Destiny – Dieses Album ist mir dieser Tage durch Zufall mal wieder in die Hände gefallen. Nachdem ich mir dann den Film dazu nochmal angeschaut und mich stellenweise vor Lachen bepisst habe, war klar, dass es The Pick Of Destiny auf jedenfall in die Top’s schafft. Die Platte ist nicht nur urkomisch, sondern auch musikalisch wirklich unterhaltsam. Ein paar abgedrehte Nummern sind dabei. Abgedreht.. Nicht schlecht. Vorallem zum Ende hin gewinnt das Album nochmal richtig an Drive. Wer sich vom Vorgänger gut unterhalten fühlte, wird hier auch auf seine Kosten kommen.
Turbonegro – Darkness Forever! – Brauch ich eigentlich nicht viel  dazu sagen. Ich habe es mehr oder minder durch Zufall als DoVinyl-Ausgabe günstig  auf eBay ersteigert. Darkness Forever ist ohne Debatte, einfach ein sehr, sehr cooles Live Album, was die wohl besten Jahre der Band zusammenfast.
The Durango Riot Telemission – Was für ein abgefucktes, durchgedrehtes, bizarres, endgeiles Album. Ich habe Durango Riot vor etwa zwei Jahren mal live gesehen und mir nach dem Gig die, damals frisch erschienene Platte gekauft. Ich hab so etwas davor und danach nicht gehört. Sicher ist eigentlich nur eins: Diese Musik ist schwerverdaulich und sicher nicht jedermanns Sache. Wenn ich jetzt das Wort psychodelisch in die Runde werfe, bekommt ihr einen falschen Eindruck. Es handelt sich hier keines Falls um einen psychodelic-Klassiker. Es ist vielmehr ein musikalisches Feuerwerk von Ideen, das vermutlich mit brachialer Gewalt eingefangen und auf einen Silberrohling gepresst wurde. Dieses Album hört man nicht, man entfesselt es. Wer auf Stoner-Punk-Psychodelic-Jazz-Hardcore-Rock’n'Roll steht oder zumindest Lust hat sich das mal zu Gemüte zu führen, der sollte sich das MySpace Profil der Band auf keinen Fall entgehen lassen. Persönlicher Anspieltipp: Future 2036

http://www.myspace.com/thedurangoriot

Kimme hört gerade:BBATO

Ché

Sounds Of Liberation

Mrz 31

Fred bloggt, alder!

Veröffentlicht von kimme

Während ich damit beschäftigt bin, die Kommentarfunktion in Kombination mit dem Spamschutzplugin wieder zum Laufen zu kriegen und mich parallel auf die bevorstehenden zweiwöchigen Ferien vorzubereiten (hrhr) könnt ihr die Zeit zwischentlich nutzen mal auf Fred sein neuem Blog vorbei zu schauen. C.Jay sold out heißt das schöne Ding.

Diese Woche gibt es einiges zu tun. Aufregend wirds nochmal, bevor ich 14 Tage lang die Füße hochlegen kann und mich von Milch und Honig ernähre. Ja, einen Bericht muss ich noch schreiben, eBay Rechnungen muss ich zahlen, lange, lange arbeiten. Außerdem steht dieses WE hoffentlich endlich der langersehnte Stoner-Jam auf dem Plan, sowie die Musikmesse in FFM und im besten Falle auch noch ein Besuch im Greg’s Tattoo in Heidelberg.

Fürs erste habe ich morgen erstmal keine Schule, somit beginnt mein Tag eigentlich erst um 13:00, wenn ich im Laden aufkreuze. Eigentlich. Denn genau genommen sollte ich mich mal um eine Schulbescheinigung, oder ‘nen Schülerausweis kümmern, damit ich günstiger auf die Messe komme. Außerdem muss ich morgen früh eigentlich nochmal in die KiTa.

HMPF!

Kimme hört gerade:.

V8 Wankers

The Deamon Tweak

Mrz 29

Ja, ich weiss…

Veröffentlicht von kimme

…die Kommentarfunktion hat seit einiger Zeit die Hände am Sack. Aus irgendeinem Grund blockt mein Spam-Plugin alle Kommentare, bzw. lassen gar nicht zu, dass man welche schreiben kann.
Ich habe noch nicht herausgefunden, woran das liegt, werde mich aber weiter drum kümmern.
Wenn sich jemand damit auskennt oder ‘ne Idee für eine Lösung oder ein funktionierendes Plugin hat, darf er/sie sich gerne via Mail bei mir melden: andre@scorn-it.net

Kimme hört gerade:.

The Beatles

1967-1970 (Blue Album)

Mrz 25

Zum Thema Marcus Alexander

Veröffentlicht von kimme

Oh man. Ohne die verschiedenen Musikgeschmäcker zu bewerten: Merkt ihr eigentlich nicht, dass euch dieser Kerl grenzdebilen (nicht genialen), musikalisch vollkommen(!!) belanglosen Unsinn auf die Nase bindet und damit auch noch Geld verdient. Spätestens seit der ersten kommerziellen Single aus dem Hause Jamba, kann ich die Gesellschaft und ihr Verständnis für Kunst nicht mehr ernstnehmen.
Man kann sich diesen Quatsch ja auf Youtube angucken oder es nach der 4. Maß mit Kollegen abfeiern, sich aber die CD zu kaufen oder noch schlimmer tatsächlich auf ein Konzert des besagten Herren zu fahren gipfelt das Ganze auf eine mir absolut unverständlichen Art und Weise.
Auch Menschen aus meinem Umfeld waren auf einmal von dem M.A. Hype erfasst worden. Ich fühle mich und mein (zum Teil auch sachliches) Verständnis für Musik beleidigt, wenn ich diesen Scheißdreck höre.

Bei allem Respekt vor den verschiedenen Geschmäckern, kann ich mir einfach nicht begreiflich machen, warum man sich so etwas antut. Es mag vielleicht elitär und dekadent klingen, aber jetzt verstehe ich auch, wieso DSDS und Popstars immernoch nicht abgesetzt sind. Der großen Mehrheit geht es garnicht mehr um gute musikalische Unterhaltung, sondern nur noch um aufgewärmtes, möglichst schnelllebiges Entertainment ohne Sinn und Verstand.

Kimme hört gerade:BBATO

Brant Bjork And The Operators

dto.

Mrz 22

Bildungswüste Deutschland, ihr Kanacken!

Veröffentlicht von kimme

Gerade in den letzten Tagen passiert es mir  öfter, dass ich Sätze höre bei denen ich nur den Kopf schütteln kann. Offenbar gibt es eine saisonbedingte Dummheitswelle, die die Menschen alle paar Monate mal überfällt. In dieser Zeit werden normale Menschen zu Gehirnzellenallergikern, die mit Weisheiten wie z.B. “Wir Deutschen sind ja so arm dran!” oder “WAS??? Du fährst nach Polen? Alter, pass’ bloß auf deine Sachen auf[...]” um sich werfen.

Zugegeben: Vielleicht ist es nicht saisonbedingt, aber es fällt mir gelegentlich eher auf als üblich. Eine weiterere Aussage, letztlich sogar DIE Aussage, die mich zu diesem Artikel treibt ist im Kontext einer Debatte über Anti-Nazi Demos gefallen: “Ich seh’s nichtmehr ein, mich für diese Kanacken einzusetzen”. Ich weiß den 100%igen Wortlaut nichtmehr. Im allgemeinen wurde gesagt, dass sich kein Sinn darin sehen lässt, gegen Nazi’s zu demonstrieren, weil man umgekehrt ja dann die Kanacken unterstützt, die von den Nazis malträtiert werden.

Wow, so etwas habe ich vorher noch nie gehört. Das zeugt schon von enormer Schwachheit, ernsthaft von dieser These auszugehen. Erschreckend, dass es solche Leute in meinem Umfeld gibt. Mir stellt sich die Frage, wie man Abitur machen kann, um anschließend nicht fähig ist über den Tellerrand hinaus zu gucken. Wozu dann der ganze Stress?

Sicher, Abitur ist kein Zeugnis von Intelligenz, sollte jedoch aber eines für einen gewissen Bildungsstandart sein. Ja, ich weiß, auch das ist stereotypisch. Aber mal im ernst: Wieso macht man es sich so leicht und schert alle über einen Kamm? Wieso kann man nicht differenzieren, zwischen den Wixern, die abends in Grüppchen rumhängen, dich vermöbeln, dein Handy klauen und denen, die hier einfach nur leben?

Wenn ein 12 jähriger oder jemand, der sein lebenlang von Hans im Hinterhof erzogen wurde da keine Unterschiede machen kann, dann kann ich das nachvollziehen. Ich kann es verstehen, wenn man nicht fähig ist statt Schwarz und Weiß auch mal Grau zu sehen. Aber wenn man es könnte und es nur aus Bequemlichkeit nicht tut verdient das in meinen Augen Verachtung.

Das schlimme ist, dass ich mich für die oben genannte Aussage zu dem Zeitpunkt mehr geschämt habe, als mein Gesprächspartner. Trauriges Deutschland.

Mrz 17

Eine ganze Weile ist mein letzter Blogeintrag nun schon her. Liebe Leserschaft, die Zeit fehlt. Gar nicht so sehr, dass ich garnichts schreiben könnte, aber um anständig und zumindest zum Teil gehaltvollen und vor allem lesenswerten Kontent abzuliefern braucht es eben seine Zeit.

Obwohl ich eigentlich ein anderes Thema im Kopf hatte, das ich in diesem Artikel ansprechen wollte, hat mich dann ein Blogeintrag eines Bekannten dazu bewegt mich umzuentscheiden. Und obwohl ich mir sogar vorgenommen hatte mich bezüglich der kommenden Thematik zurückzuhalten, wäre dieser Blog nicht meiner, wenn ich nicht doch ein wenig lesenswerten Ausfluß zum aktuellen Lieblingsgesprächsstoff der Deutschen zum besten geben würde. Richtig – Alle 82 Millionen Einwohner dieses Landes reden über einen siebzehn jährigen, bewaffneten Jungen, der sechzehn Menschen umgebracht hat, einschließlich sich selbst.

Natürlich hat mich das auch beschäftigt. Ohne jeden Zweifel: Schlimm, das Ganze. Wir alle hoffen, das so eine Scheiße nicht nochmal passiert. Das ist jetzt kein blödes Hippiegelaber. Wir hoffen es alle. Ja, auch Du. Ist dem nicht so, dann solltest Du wahrscheinlich aufhören Killerspiele zu spielen und Deinem alten Herren sagen, er soll sein Waffenarsenal gefälligst sicher verwahren. Ne Schrotflinte zu bedienen ist nämlich kinderleicht. Ach und such Dir gefälligst Freunde! Und zwar bitte richtige Freunde. Welche ohne Waffenfetisch und dunkle Schwer-Metall Musik. Und zieh verdammt nochmal den schwarzen Mantel aus. Verdammt nochmal!

Sogenannte Experten erstellen Statistiken über Amokläufer. Statistiken. Verstehen alle was das bedeutet?

Seit 1964 gab es GENAU vier Amokläufe in Deutschland. Einen Kriegsveteranen der in einer Volkshochschule ausraßtet inklusive. Ich gebe zu, da lohnt sich ein Täterprofil allemal… Lassen wir den Veteranen aber mal außer Acht. Ist schon lange her und es hat sich ja auch einiges verändert in der Gesellschaft. Zum Beispiel gibt es in der heutigen Zeit Slipknot, Stirb Langsam und Counter-Strike. Ratet mal was die letzten drei Amokläufer gemeinsam hatten.

Richtig, alle drei waren Nerds, die keiner haben wollte. Wow, das klingt jetzt fürchterlich unsachlich und hart, aber erinnert euch mal an eure Schulzeit. Wer waren die Typen die niemand wollte? Ich sage nicht, dass es in irgendeiner Art und Weise gerechtfertig ist, Menschen bösartig zu denunzieren. Ist es nämlich nicht. Dennoch: Die Außenseiter meiner Schulzeit waren nicht nur die Arschlöcher (die es aus vollem Herzen und auch gerne waren – was meiner Auffassung nach absolut legitim ist), sondern auch die Nerds, die Arschkriecher, die die auf Klassenfahrten nicht mitgehen feiern, die dem Lehrer hinterrücks petzen, dass Bier mitgeschmuggelt wurde, die mich verachten, weil ich rauche oder mich mit 14 irgendeinem Modetrend unterwerfe.

Und jetzt stellt sich mir die Frage, wieso sind diese Leute so? Warum wird aus jemandem, der eigentlich ein Recht darauf hat zur Gemeinschaft zu gehören, ein Mensch, der (zum schwerwiegenden Teil selbstverschuldet) nicht angenommen wird. Wesenszüge wie diese sind einfach nicht cool. Und so hart es einige jetzt vielleicht trifft: Ja, es ist wichtig in dieser Zeit cool zu sein.

Cool kann man auf ganz vielfältige Weise sein. Man muss dazu nicht rauchen und sich vollsaufen oder Markenzeug anhaben. Man muss einfach das machen, was man für richtig hält und – Achtung jetzt kommt der wichtige Teil – man muss das mit Aufrichtigkeit machen. Ey man, wenn Du kein Bock hast mit deinen Klassenkameraden einen saufen zu gehen, dann musst du das nicht, aber steh halt dazu und winde dich nicht irgendwie raus und bestrafe die Leute mit Petzerei, nur weil Du das nicht für richtig hälst.

Versuche wenigstens Anschluss zu finden. Auch wenn Du das anders siehst: Irgendjemand wird dich schon mögen. Irgendjemand mag einen immer. Nur, damit es soweit kommt muss man den Leuten auch die Chance geben, Dich zu mögen. Wenn du ein Freak und ein Nerd bist, dann ist das verdammt cool, solange Du das mit Leib und Seele bist. Und genau das wird irgendwer auch so sehen. Also lass die Scheiße mit dem in der Freistunde heimgehen, anstatt mit deiner Klasse rumzuhängen. Und wenn Deine Klasse sagt, dass sie keine Lust auf die ätzende (vermutlich ohnehin auf irgendeine Art und Weise inkompetente) Lehrerin in der 9. + 10. Stunde hat und beschließt geschlossen zu schwenzen, dann geh mit, selbst wenn Du die Hausaufgaben gemacht hast.

1. Hast Du, wenn du ehrlich bist, auch kein Bock auf die Schnalle.

2. Manche Entscheidungen müssen einfach pragmatisch getroffen werden. Auch wenn alle Welt etwas anderes behauptet: Manchmal ist es nicht dumm oder schlecht sich nach der Masse zu richten. Manchmal ist einfach zweckmäßigkeit gefragt.

3. Was hast Du zu verlieren?

Das ist natürlich nur so ein Beispiel, das ich aus dem Leben gegriffen habe.

Selbstverständlich kann man einem 13 Jährigen natürlich nicht die Schuld dafür geben, dass er so ist wie er ist. Diese Wesenszüge kommen ja nicht komplett aus freien Stücken. Es ist eine Sache der Erziehung. Und wer erzieht Kinder? Richtig, schwere Frage. In die Erziehung von Kindern fließen sehr viele Faktoren mit ein, die aber gar nicht alle berücksichtigt werden müssen. Es geht eigentlich, ganz grundsätzlich nur um eine einzige Sache: Anerkennung.

Lange Rede kurzer Sinn: Anstatt sich Gedanken über gewaltverherrlichende Medien zu machen und falsche Schlüsse aus irgendwelchen vollkommenen Nebensächlichkeiten zu ziehen, sollte sich diese Gesellschaft lieber mal an die eigene Nase packen und sich diese Fragen stellen: Wieso hat nicht jeder die gleichen Chancen verdient wie ich und wieso um alles in der Welt braucht ein Haushalt Schusswaffen? Wieso werden Kinder in den Egoismus getrieben? Wieso legen viele Eltern ihren Kindern (vermutlich unbewusst) ans Herz, immer die Ellenbogen nach außen zu strecken und als erstes zu schauen, wo man selbst bleibt?

EDIT 24.8.2010: Ich ziehe den Artikel zurück, mit der Zeit ändern sich bestimmte Ansichten mit neuen Perspektiven, die man kennen lernt.  Der Eintrag bleibt aber bis auf weiteres zur Dokumentation im Archiv.

Mrz 7

Top’s März ‘09

Veröffentlicht von kimme

Ach, irgendwie hab ichs verpennt. Obwohl entgegen der eigentlichen Gewohnheit die Top’s aktualisiert in der Musikgarage aushängen, blieb der Blogeintrag auf kimmespricht.com unerwarteter weise auf der Strecke. Man kann eben nicht alles haben.

Die Tops für den Monat März sehen aus wie folgt:

Wen Folds

DER Song für den März ist Dave Spoon – At Night

(Alle Titel bestellbar in der Musikgarage Bensheim)

Mrz 4

“My penis is hard like steel”

Veröffentlicht von kimme

Das Internet hat viele Vorteile, viele gute Seiten. Unstrittig ist aber, dass es mindestens genau so viele, wenn nicht sogar deutlich mehr negative gibt. Ja, die Schattenseite der Weltnetzkugel ist groß. Ein zweischneidiges Schwert, dass von Standpunkt von Standpunkt unterschiedlich betrachtet werden kann. Von beiden Seiten eben.

Sicher, auch ich nutze das mittlerweile wahrscheinlich verbreiteste Medium der Welt um euch, geneigte Leserschaft mit meinen geistigen Ergüssen zu belästigen. Naja, belästigen kann man wohl nicht sagen, schließlich kommen die meisten offensichtlich aus freien Stücken auf diesen Blog. Und obwohl die Kommentare nachlassen, bietet meine Besucherstatistik keinen Grund zur Sorge. Das freut mich natürlich. Lediglich die zum Teil unschönen eMails die ich geschickt bekomme. Seid aber sicher, dass diese selektiv gesammelt und irgendwann mal hier veröffentlicht werden. Vielleicht sollte ich einen entsprechenden Vermerk in meinem Disclaimer machen, damit mir anschließend niemand Post vom Anwalt kommen lässt.

Ja, hier wird viel gemault. Wisst ihr ja. Und ihr schätzt es. Seid ehrlich: Ja, ihr schätzt es. Einer muss ja das Maul auf machen, denn schließlich – und das kann niemand bestreiten – gibt es genügend Dinge über die man sich auskotzen kann.
Vielleicht hat mein Chef ja recht damit, dass ich aufhören sollte, mich immer so aufzuregen. Aber ich bin ganz offen: Ich rege mich eben lieber auf, als dass ich mich langweile. So bin ich und das ist auch in Ordnung.

Nun, kommen wir also zurück zum Internet:

Eben, als ich mich in meinen MySpace Account eingeloggt habe, wurde mir wiedermal angezeigt, dass ich eine neue Freundesanfrage habe. Ich habe mich irgendwann dazu entschieden, wieder Anfragen von Bands entgegen zu nehmen, da ich zwischen all dem eher mittelmäßigen Schund auch mal eins bis zwei wirklich hörenswerte Musik entdeckt habe. In den meisten Fällen ist die Anfrage von Bands aber wirklich nervig. Wie schon erwähnt dringt auf diesem Weg sehr viel belangloser Unsinn an mein Ohr. Für mich belanglos. Ich spreche ja eigentlich keiner Musik die Daseinsberechtigung ab, schließlich wird sich irgendwer bei irgendeinem Stück was gedacht haben. Und das respektiere ich auch (sogar, wenn die Musik wirklich scheiße ist).

Tja, wie finde ich jetzt eine unterhaltsame Überleitung, um auf einen ‘Künstler’ zu sprechen zu kommen, dessen Musik einfach… naja… Ihr müsst verstehen, dass ich mir auf die Anfrage, ersteinmal das Profil des jungen Mannes angeschaut habe. Dieser macht Musik unter dem Namen ‘Chillers Rock’. Allein das reicht eigentlich schon für ein IGNORE. Dann aber fängt der MySpaceplayer an zu laden und es ertönt aus meinen Boxen. Rein musikalisch das übliche, schon tausendfach gehörte Poppunkgewäsch.Zum Teil mit deutschen Texten. Dem stehe ich grundsätzlich immer schonmal Kritisch gegenüber, denn ich finde im Rock passt die deutsche Sprache in den meisten Fällen nicht zum Klang. Deutsch klingt einfach nicht gut in diesem Bezug. Man muss viel Können und musikalisches, sprachliches Verständnis haben, um deutsche Texte in diesem Kontext gutklingend unterzubringen. Deutsch klingt kantig und hart. Allerdings nicht so sehr, dass man leichtfertig mit diesem Effekt spielen könnte, wie es z.B. bei russisch der Fall ist.

Nun ist das erste Lied, das gespielt wird “hard like steel”. Könnte von Manowar sein. – Ist es aber nicht. Nach bisschen skapunkigem Geballer kommt dann irgendwann die Stelle “My penis is hard like steel”. Exakt nach dieser Zeile war mir klar, dass ich darüber bloggen würde. Ich vermute der Kerl will damit witzig sein. Ich versichere: Er ist es nicht. Ich wiederhole es nochmal: “My penis is hard like steel”. Wie um alles in der Welt kommt man auf die Idee so etwas zu singen und es auf sein MySpaceprofil zu stellen? Ich meine man kann ja ruhig vulgär sein. Ich bin der letzte, der was dagegen hat. Aber dann doch bitte richtig und nicht so derart beschämend. Ja, ich schäme mich, wenn ich sowas höre. Fremdschämen.

In den kommenden Songs bekommt man weiterhin die humorlosen, schlichtweg flachen Ergüsse des Schaffers um die Ohren gehauen.

Auszugsweise z.B. wiederholte Male (wg. Chorus) “Leck mich fett am Arsch”. Im übrigen kommt man in Genuß von Liedern mit Titeln “Superterrorist” oder “Tagebuch”. Tagebuch, ihr ahnt worum es geht…

Es ist schlichtweg peinlich. Schlichtweg peinlich.

Lokalisiert von Hashi. Ein Mitglied der Mediengeneration. Modifiziert von kimme & Dominik Kramm.