Them Crooked Vultures
Veröffentlicht von kimme

Eine gewisse Erwartungshaltung war schon da. So ist es eben, wenn man erfährt, dass sich drei grandiose Musiker zusammen tun, um ein Album zu schreiben. Sich im Vorfeld möglichst nicht zu viel freuen, um dann im Augenbild der Wahrheit möglichst neutral an die Sache heranzugehen fällt sehr, sehr schwer und gelingt mir vermutlich nicht zu 100%.
Eben gerade, vor etwa einer Stunde habe ich vorischtig die Folie des Gatefolds geöffnet, um einen Blick in das Innere zu werfen. Nachdem ich die Platte im Moment gerade das 2. Mal durchläuft kann ich schonmal sagen: Es ist ein gutes Album. Ja, das ist es. Nicht unbedingt eingängig, aber eindringlich. Es klingt echt.
Es klingt so, als hätten Josh, John und Dave einfach Lust gehabt ein Album zu machen.
Die Einflüsse aller drei Musiker sind deutlich hörbar. Wer jetzt allerdings mit einem neuen QOTSA Album rechnet, wird (zu recht) vollkommen enttäuscht sein. Sicher, man hört Josh an der Gitarre und auch Grohl an den Drums, die Symbiose der drei klingt aber wesentlich breiter und vor allem anders! Grohl treibt die Songs, nimmt das Tempo, musiziert auf seinen Trommeln. Jones spielt extrem dynamische Basslines, die zusammen mit der Gitarre zu einem Sound vermischen, der mir in dieser Form neu erscheint – wenngleich das vielleicht eine echt subjektive Aussage ist.
Im Ganzen ist die Platte ziemlich ein Mix aus experimentellem Spiel und Einbinden von Effekten und verschiedenen Instrumenten und doch klingt sie zeitweise altbacken, was in keinster weise despektierlich gemeint ist. Einflüsse aus Filmen oder anderen Bands sind ebenfalls nicht von der Hand zu weisen, wie Songtitel und Lyrics dar legen. Vor Allem der von Jesse Hughes’ geliehene Part “I don’t need a reason, baby…” ist wohl als Hommage zu verstehen.
Them Crooked Vultures
Veröffentlicht von kimme
An manchem Tagen kriegt man Dinge mit, die hauen einen aus den Schuhen. Heute ist so ein Tag!
Eben gerade erfuhr ich von Them Crooked Vultures. Dave Grohl, Josh Homme und John Paul Jones. Wer jetzt an LED QUEENS of NIRVANA denkt, könnte vielleicht gar nicht so daneben liegen. Homme – Voclas und Gitarre, JPJ am Bass und das freut mich besonders: Grohl wieder hinter den Drums. YEAH YEAH YEAH!
Tatsächlich ist der breiten Masse nämlich außer einem 15 Sekunden Snippet und ein paar Liveaufnahmen in wirklich atemberaubend schlechter Qualität auf YouTube noch so ziemlich gar nix bekannt.
Eine solche Supergroup sprengt momentan den Rahmen meines Bewusstseins und ich zähle erst ab morgen früh die Minuten mit, wie lange es dauert, bis die erste Platte erscheint.